Visionsentwicklung mit großen Gruppen
Zukunftskonferenzen mit Organisationen
Einbeziehung der Beteiligten am Beispiel der Städte Nürnberg und Fürth
Nürnberg/ Fürth. (RP/eB) -- Eine neue Form der Zukunftsgestaltung ist die Zukunftskonferenz,
mit der Städte und Regionen ihre aktiven BürgerInnen, UnternehmerInnen und Interessengruppen
in Erneuerungs- und Veränderungsprozesse einbeziehen. In kreativer Atmosphäre und Inspiration wird durch einen repräsentativen
Querschnitt der Bevölkerung mehr Vertrauen und Aufbruchstimmung für die zukünftige Stadtentwicklung erreicht.
Zukunftskonferenz mit aktiver Bürgerbeteiligung
Nürnberg und Fürth sind die beiden ersten deutschen Großstädte,
die im Jahr 2000 durch ihre Oberbürgermeister Ludwig Scholz und Wilhelm Wenning und ihre Wirtschaftsreferenten
Dr. Roland Fleck und Horst Müller eine Zukunftskonferenz mit aktiver Bürgerbeteiligung für Stadtteilentwicklungen in Gang setzten.
Im Rahmen der EU-Ziel-2-Förderung für schwache Stadtteile in Nürnberg und Fürth bezogen beide Städte interessierte und aktive Bürger zur Ideenfindung
und Projektgestaltung mit ein. Seit 2001 werden Ergebnisse umgesetzt.
Strategien und Lösungsansätze werden gemeinsam entwickelt
Für viele Menschen ist eine sogenannte "Zukunftskonferenz noch eine absolute Unbekannte",
so Bernhard Berning, auf Zukunfts- und Erfolgsstrategien für Unternehmen spezialisierter
Berater, der die Zukunftskonferenz in Fürth durchführte und davor bereits Mitglied des Beraterteams für Nürnberg war.
Ziel der Auftraggeber einer solchen Konferenz ist größtmögliche Zufriedenheit, hier für die Bürger
im mittelfränkischen Ballungsraum. In kreativen Workshops mit verschiedenen Interessengruppen werden
gemeinsam Trends, Entwicklungen, das bisherige Umfeld und Ereignisse, die die Zukunft prägen, beleuchtet.
Aus den unterschiedlichen Vorstellungen und Visionen werden Maßnahmen und Synergien für die
Zukunft entwickelt. Die Umsetzung wird durch individuelle Betreuung mit Projektmanagement,
Coaching und Teamarbeit begleitet.