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Deutschland braucht neue Unternehmer
Existenzgründung (Folge 1)
Deutschland braucht mehr Existenzgründer. Die heutigen Gründer sind die erfolgreichen Unternehmer von morgen. Auch die Bundesregierung hat die Existenzgründer entdeckt und will sie mehr als bisher fördern. Unser Schulsystem bietet dafür wenig Voraussetzungen. Statistiken belegen, dass Schulabsolventen und Studienabgänger für ihre Karriere überwiegend auf Großunternehmen und den öffentlichen Dienst setzen.
Die Bayerische Staatszeitung möchte mit der Artikelfolge eine Lanze für Existenzgründer brechen. Sie sollen für den Schritt in die Eigenständigkeit ermuntert werden. Der Beitrag beleuchtet die wichtigsten Schritte und Informationsquellen für den Start. Es gibt mehrere Initiativen für Existenzgründer. Die Industrie- und Handelskammern sind eine der wichtigsten Ansprechpartner. Sie bieten Seminare und Coachprogramme. Die Förderbank Bayern, LFA, u.a. bieten finanzielle Unterstützung. Universitäten engagieren sich für Existenzgründungen ihrer Studenten. Mehrere Businessplanwettbewerbe begleiten Gründungswillige bis zum Start. Der Autor ist Coach und Juror im Businessplanwettbewerb Nordbayern.
Zunächst zu Ihren persönlichen Beweggründen.
Haben Sie einmal an Selbständigkeit gedacht? Sind Sie bereit, mehr Verantwortung zu übernehmen? Träumen Sie vom eigenen Unternehmen? Wenn Sie bei dem Gedanken eine heimliche Sehnsucht verspüren, steht dahinter vielleicht eine zündende Idee. Oder haben Sie bereits eine Vision, aber irgend etwas hindert Sie, diese umzusetzen? In diesem Fall hilft sicher, das persönliche Pro und Kontra gegenüberzustellen. So erfahren Sie am besten, wo Ihre Energie hin will.
Zunächst die wichtigsten Voraussetzungen und ersten Schritte für Ihre Selbständigkeit.
1. Ihre Geschäftsidee: Was ist Ihr Produkt, Ihre Leistung? In welchem Wirtschaftszweig, in welcher Branche werden Sie aktiv? Handelt es sich um Produktion, Dienstleistung, Verkehr und Transport, Handel, Gaststätten-/ Hotelgewerbe, Forschung und Entwicklung oder um einen freien Beruf. Auch Übernahmen, Nachfolgen oder Ausgründungen von Unternehmensteilen zählen zu Existenzgründungen.
2. Ihr Markt: Welche Kunden/ Zielgruppen sprechen Sie mit Ihrem Geschäft an? Welche Bedürfnisse haben Ihre Kunden? Wie erreichen Sie Ihren Markt?
3. Ihr Businessplan: Darin beschreiben Sie Ihr Unternehmen. Er ist Grundlage für Sie selbst, für die Banken und Förderer. Sie skizzieren Ihr Produkt, Ihren Markt, die Absatzwege, die Finanzierung, Investitionen und Umsatzerwartungen. Sie stellen sich und ggfs. Ihre Partner mit Ihren Erfahrungen dar, ebenso die Risiken, deren Lösungen und die Geschäftsentwicklung.
4. Ihre Finanzierung: Sie zeigt Ihr finanzielles Fundament. Wie stehen Investitionen, Kosten, Umsätze, Erträge im Einklang? Wer unterstützt Sie und welche Sicherheiten sind gegeben.
© bernhard berning CONSENS 2010
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Bernhard Berning
Consens Unternehmerberatung
Heidecker Strasse 1
90451 Nürnberg
Telefon: +49 911 64 94 537

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